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05.12.2008 - Nadia Birkenstock

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"Winter Tales"
Schwungvolle Christmas Carols, symbolträchtige Mittwinterlieder und zarte Wiegengesänge: Nadia Birkenstock präsentiert adventliche und winterliche Musik aus Irland, Schottland, England und Wales.
Winter Tales" - "Wintergeschichten" - erzählt musikalisch vom Licht in der dunklen Jahreszeit, das
mal durch die Fenster festlich geschmückter Säle warm und einladend nach draußen leuchtet,
mal als geheimnisvolles Mondlicht schimmert, mal als Stern von Bethlehem Ehrfurcht gebietend über die Erde strahlt,
und mal als hüpfendes Licht durch die Dunkelheit getragen wird, um große Neuigkeiten zu verkünden.

Weitere Informationen über Nadia Birkenstock: www.keltische-harfe.de

28.11.2008 - Thomas Schreckenberger

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"(K)eine Zeit für Helden"

Eine Zwischenbilanz:
Wenn man ein Alter erreicht hat, in dem man sich nicht mehr richtig jung, aber noch nicht richtig alt fühlt (zumindest nicht jeden Tag), dann kommt so langsam die Überzeugung: Früher war doch alles besser! Die Renten waren sicher, religiösen Fanatismus kannte man nur von der CSU und Leute, die im August mit Skistöcken durch den Wald liefen landeten in der Psychiatrie.
Heute ist alles komplizierter:
Länger arbeiten oder früher sterben? RTL II oder Hartz IV? Merkel oder Beck?
Was also tun? Alles hinschmeißen? Einfach aussteigen? Auf eine einsame Insel, weit weg von den kranken Auswüchsen unserer Zivilisation? Aber was, wenn es dort kein DSL gibt?
Oder sich in Deutschland für eine bessere Zukunft einsetzen? Guido Westerwelle entführen und für einen guten Zweck Lösegeld erpressen? Aber was, wenn ihn keiner zurück will?
Und privat ist auch alles schwierig: Wo sich der Beitrag des Mannes zur Hausarbeit früher darin erschöpfte, beim Saugen die Füße anzuheben, so soll er heute im Haushalt mithelfen, sich um die Kinder kümmern und noch Karriere machen.
Ein Programm über gestern, heute und morgen, über Politik, Gesellschaft und das Leben. Und natürlich dürfen auch die Helden von heute nicht fehlen: Der Kaiser Franz, die Angie, der Bundeshorst und wie sie alle heißen - nicht persönlich, aber als beängstigende Parodien…
Und das muss dann aber wirklich reichen!
Thomas Schreckenberger wurde mit mehreren Kleinkunstpreisen ausgezeichnet, z.B. - ganz aktuell - mit dem Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2008.

Weitere Informationen über Thomas Schreckenberger: www.thomas-schreckenberger.de

14.11.2008 - Kunst in der Scheune "Christa Kress"

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Christa Kress: Klang und Raum
14.11.- 23.11.2008

Ausstellungseröffnung am Freitag, 14.11.08, 19.00 Uhr
Begrüßung: Bürgermeister der Gemeinde Karlsbad und Erika Becker, Museumsscheune
Einführung: Elke Schneider MA
Musik: Wolfgang Weth, Klarinette
Künstlergespräch mit Christa Kress am Sonntag, 23.11. ab 16.00 Uhr
Öffnungszeiten: Mi, Sa, So von 14.30 bis 18.00 Uhr

Gedanken zu Christa Kress und ihren Bildern:
Ihre Bilder sind wie sie - voller Intensität und Leidenschaft.
Allgegenwärtig in den Farben und Rhythmen ihrer Bilder ist die Musik. Das ist nicht verwunderlich, ist die Musik doch ein wesentlicher Teil ihres Lebens und ihrer Person. Als erfolgreiche und bekannte Koloratursopranistin musste sie ihre Gesangskarrerie allerdings wegen einer Krankheit jäh beenden.
Es lag für sie nahe, dass sie sich dann mit der Schwesterkunst, der Malerei, professionell beschäftigte. Zumal sie mit dieser Kunstform bereits in ihrer Jugend bestens vertraut war und im Atelier ihrer Tante Clara Kress malen konnte.
In ihren Arbeiten erfährt der Betrachter Tiefe und Leichtigkeit zugleich.
"Die größte Kunst ist es, die durch harte Arbeit erworbene Perfektion und Technik so zu präsentieren, dass es leicht und spielerisch anmutet." Diese sinngemäß von ihr gemachte Aussage, die sie auf ihren Gesang bezogen hat, gilt auch für ihre Bilder.
Es sind oft scheinbare Gegensätze, die ihre Arbeit ausmachen: Schwere und Leichtigkeit, das Hier und Jetzt und dasjenige, was zeitlich und räumlich weit weg ist, die Enge und die Weite, der Traum und die Wirklichkeit, die Hoffnung und die Verzweiflung, das Bekannte und das Unbekannte, die Sehnsucht und...
Immer versucht Christa Kress das Ganze zu sehen, fühlend, erahnend. Das Dunkle durchdringend - ans Licht. Das Immaterielle der Musik ist stets ein Teil ihrer Bilder - sie pendelt zwischen diesen beiden Künsten, zwischen dem Zeitlichen und dem Räumlichen und vereint beides zu einem großartigen Ganzen.

07.11.2008 - Badisch Talking

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Seit dem vergangenen Jahr gibt es "Badisch Talking" mit Peter Weickgenannt und Roland Leibold offiziell. Tatsächlich musizieren und "talken" die beiden Musiker schon seit fast 15 Jahren in der Gruppe "Tandaradei" badisch.
So stehen vor allem Lieder und Texte in der badischen Mundart im Mittelpunkt ihrer Konzerte. Denn der Dialekt eignet sich wunderbar dazu, die Dinge so auszudrücken, wie dies in Hochdeutsch kaum möglich wäre.
Die Lieder und Texte von "Badisch Talking" drehen sich nicht um die "gute alte Zeit", sondern nehmen natürlich die Gegenwart mit all ihren Zeiterscheinungen mit einem kräftigen Augenzwinkern aufs Korn. Am 7. November 2008 wartet ein vergnüglicher Abend auf uns.

Weitere Informationen über Badisch Talking: www.badisch-talking.de

24.10.2008 - Havana Coastline

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"Noche Latina"

Eine literarisch musikalische Reise von Spanien nach Lateinamerika
Die Sängerin Leila Riva aus Argentinien, Peter Jährling, Schauspieler und Rezitator und die Gruppe Havana Coastline um den Gitarristen Thomas Kennel nehmen das Publikum mit auf eine einmalige Reise durch die Musik und Poesie Lateinamerikas.
Die Noche Latina nimmt ihren Anfang im Ursprungsland Spanien und führt die Zuschauer dann nach Südamerika mit seinen unterschiedlichsten Mentalitäten und Stilen und lässt Havana Coastline die Reise wieder in der Karibik, der Heimat von Salsa, Galypso, Reggae und Son, enden.
Der Zuschauer erfährt etwas über die Cumbia aus Kolumbien oder den Son aus Kuba, den Galypso und die Guajira autentisch dargeboten von den Musikern der Formation. Die Gedichte Pablo Nerudas und anderer Autoren Lateinamerikas werden mit eingewoben wie in einem Kaleidoskop.
Gerade hier ist die unglaubliche Vielfalt an musikalischen Stilen und Formen ein unverwechselbares Kennzeichen von Havana Coastline. Das Programm endet mit Rumba und Salsa Rhythmen, einem rhythmischen Feuerwerk.

Weitere Informationen über Havana Coastline: www.havana-coastline.de

10.10.2008 - Fräulein Clara & Herr Anton

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"Mordslieder - eine Show zum Totlachen"

Ein Musikkabarett der Extraklasse präsentieren "Frl. Clara & Herr Anton" in ihrem neuen Programm: "Mordslieder - eine Show zum Totlachen".
Mit aberwitziger Zungenakrobatik, und Songs und Szenen von Liebe, Lust und Leidenschaft werden sie in eine Welt der Diven und Dandys, Vamps und Helden, aber auch von Mord und Totschlag entführt.
Das Künstlerduo glänzt in einer Vielzahl von Rollen und Instrumenten, streitet und versöhnt sich, und gefällt sich selbst im Überdruss am anderen.
Frl. Clara lässt schließlich "alle Hüllen fallen", und das Feuerwerk von Bauchtanz, Striptease und Tango, wie sie es noch nie gesehen haben, wird nur noch von ihrer Zauberei und Magie in Perfektion übertroffen!
Diese neue, bunte Revue von "Frl. Clara & Herr Anton" lässt nie Langeweile aufkommen und garantiert einen ‚Mordsspaß zum Totlachen'.

26.09.2008 - Harald Hurst AUSVERKAUFT

Ein weiteres Mal kommt Harald Hurst zu uns in die Museumsscheune und liest wieder in seiner unnachahmlichen Art aus seinen Mundarttexten.

Die Begleitmusik spielt wieder einmal Klaus Armbruster auf dem Klavier.

Freuen wir uns auf einen vergnüglichen Abend!

19.09.2008 - Karlsruher Klezmer-Projekt

"a bisele masl": "Fun lib un leben (von Liebe und Leben)"

Ein Konzert mit jiddischen Liedern:
Liebeslieder - meist von unglücklicher Liebe - Lieder, die das Leben und die Situation der Juden Osteuropas zum Thema haben, vom Rabbi handeln oder der jüdischen Mamme.
Dazu Anekdoten, kleine Geschichten und jüdische Witze.
Iris Berthold und Wini Uhrig (Gesang), Marianne Lange (Akkordeon) und weitere Musiker des Karlsruher Klezmer-Projektes "a bisele masl"

Weitere Informationen: www.singichmiralidl.de

12.09.2008 - TOP SIGRID

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"Wir machen alles"

Zwei Frauen - Kein Klavier - Keine Männerwitze!
Und damit verzichten die beiden freiwillig auf die schrecklichsten Standardwaffen im Frauenkabarett!
Zwei Frauen setzen alles auf eine Karte, um der Arbeitslosigkeit zu entkommen. Dabei geraten sie parodierend, deklamierend, musizierend in die komischsten Absurditäten. Sie spielen sich lustvoll die Seele vom Leib und machen dabei auch noch eine gute Figur. Denn es geht um's blanke Überleben. Jedes Mittel ist ihnen recht …
"Die Komik der beiden aus dem Stall des Stuttgarter Renitenz-Theaters stammenden Brettl-Sirenen ist unwiderstehlich und unerbittlich!" (Münchener Abendzeitung).

11.07.2008 - OMEGA

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"Griechische Musik"

Sommerkonzert im Museumshof
(bei schlechtem Wetter gehen wir in die Museumsscheune)
OMEGA wurde 1979 von Takis Kalogeropoulos und Panagiotis Savvas gegründet.
Seit dieser Zeit änderte sich die Besetzung einige Male.
Doch immer repräsentiert OMEGA musikalisch das Gesicht und die Seele Griechenlands.

Die aktuelle Besetzung:
Takis Kalogeropoulos:
Bouzouki, Tzouras, Baglamas, Outi, Gitarre
Panos Savvas:
Keyboards, E-Pianos
Konsti Kalogeropoulos:
Bassgitarre, Klarinette, Percussions
Antonis Koupourdiadis:
Drums, Percussions, Lyra

Weitere Informationen: www.omega-live.de

04.04.2008 - René Egles

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"Lieder und Geschichten aus dem Elsass"

René Egles' unermüdlicher langjähriger Einsatz für die Erhaltung seiner elsässischen Muttersprache ist bekannt - und zeigt allmählich seine Wirkung im Elsass.
Bekannt wurde er auch durch viele Musikproduktionen mit eigenen Liedern (u.a. auch durch eine Kinder-CD, deren Noten und Texte in einem herrlich illustrierten Begleitbuch erhältlich sind) sowie durch viele Radio-, Fernseh- und Festival-Auftritte.
René Egles - auch bei uns im Badischen eine Kultfigur der badisch-elsässischen Liedermacherszene - war schon mehrmals in der (jedes Mal überfüllten) Museumsscheune zu Gast.
Seine Lieder sind Liebeserklärungen an seine Heimat, das Elsass.
Seine Geschichten erzählen wehmütig von einer Vergangenheit, die noch gar nicht so lange her ist.

14.03.2008 - FAIRING

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"A living Tradition"

Lieder und Tänze sind immer ein Teil des irischen Lebens gewesen, und diese Tradition ist bis heute lebendig - a living tradition.
Lieder erzählen Geschichten, wie sie mit bloßen Worten nicht erzählt werden können; Lieder verbinden, erinnern, trösten und heitern auf.
Traditionelle Musik gehört zum Leben wie der Ort, in dem man aufgewachsen ist, die Menschen, mit denen man vertraut ist, die Arbeit, die man täglich verrichtet, und die Wünsche und Träume, die einen begleiten.
"A Living Tradition" heißt das neue Konzertprogramm von FAIRING - Ursula und Frank O'Keeffe aus Kenmare, Co. Kerry, Irland.
Wie das vorhergehende Programm "Songs and Places of Ireland" (mit dem sie 2005 die volle Museumsscheune begeisterten), ist auch dieses eine einzigartige Mischung aus Liedern, Instrumentalmusik, Tänzen, Geschichten und Bildern von irischen Landschaften und Menschen.
Ein irischer Konzertbesucher sagte: "Noch niemals habe ich bei einem Konzert so großes Heimweh nach Irland bekommen."

22.02.2008 - Jörg Metes & Jos Rinck

"Khartum - Der Mensch ist ein Herdentier"

Doch was, wenn mit der Herde etwas nicht stimmt?
Der eine liest, der andere macht Musik.

Der eine: das ist Jörg Metes.
Satiriker, Bühnen- und Fernsehautor. Als Chefredakteur der Titanic hat er vor 20 Jahren angefangen.
Mit Kabarettisten, Komikern und Showmastern (darunter Gottschalk, Hallervorden, Klocke, Rogler) ging es weiter.
Bei Spiegel online ist Metes außerdem in der Rolle des Auslandskorrespondenten E. Bewarzer zu sehen.

Der andere: das ist Jos Rinck.
Klassischer Flötist; Studium u.a. an der Akademie der Berliner Philharmoniker, fünf Jahre erster Soloflötist bei der Nordwestdeutschen Philharmonie, 13 Jahre Flötist, Sänger, Pianist, Komponist und Texter beim "Frankfurter Kurorchester", vier musikalisch-kabarettistische Soloprogramme, Meisterkurse, fünf CDs, ca. 1200 Auftritte im In- und Ausland, TV und Hörfunk. 1997 Gründer von "Jos Rinck & die Tonkünstler".

Der eine liest, der andere macht Musik.
Khartum ist der Ausgangspunkt. Frankfurt und Tokio sind weitere Stationen, gefolgt von Paris und Wien.
Überall hat es Störfälle gegeben. Gesellschaftliche Störfälle. Unruhen, Hysterien, Paniken, Massenaufläufe. Manien und Menschenschlangen, Hamsterkäufe und Hexenjagden.
Der eine macht sich Sorgen, der andere macht sich Mut.
Die Störfälle haben etwas gemeinsam. Es ist etwas außer Kontrolle geraten.
Eine neue Idee ist aufgetaucht, und zu viele Menschen haben sich mit ihr angesteckt. Der stärkste aller menschlichen Triebe hat sich verselbständigt: der Herdentrieb.
Der eine trägt die Berichte vor: von eingebildeten Penisdiebstählen in Khartum, von Besucherrekorden für ein unsichtbares Gemälde in Paris, von Börsenfiebern und Modekrankheiten oder Sondersendungen im japanischen Fernsehen, die einzig und allein einem einfachen kleinen Seehund gelten.
Der andere nimmt seine Flöte und spielt: Walzer, Blues, Weltmusik. Er verwendet einen Sampler. Er legt immer mehr Stimmen übereinander. Seine Musik verselbständigt sich und bekommt etwas Hypnotisches.
Versetzt er sich in Trance?
Versetzt er uns in eine?
Hat er Kontakt zum großen Geist der Herde? Ruft er ihn an?

Weitere Informationen: www.khartum.de

09.02.2008 - Peter Herrmann

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"Pantomimische Zaubereien"

Peter Herrmann wechselte nach zahlreichen Bühnenstücken von den Sprechrollen zur Pantomime. Nach mehreren Jahren Unterricht bei dem großen Meister der Pantomime aus der heutigen Tschechischen Republik, Dusan Parisek, bekam Herrmann sein erstes Engagement am Badischen Staatstheater in Karlsruhe.
Inzwischen kann er, neben dem Kleinkunstförderpreis des Landes Baden-Württemberg, unzählige Gastspiele, Engagements in der BRD, Auslandstourneen u.a. in Frankreich, Georgien, Mexiko, Russland, Italien sowie mehrere TV-Aufzeichnungen vorweisen.
Aus einem riesigen Repertoir von klassischen Pantomimenummern, Clownerien und Zauberkünsten (er ist auch Mitglied im Magischen Zirkel von Deutschland!) stellt Peter Herrmann seine Programme zusammen. Ein phantastischer Entertainer, er hat - ohne Sprache - das lachende, aber auch das nachdenkliche Publikum auf seiner Seite.

Weitere Informationen über  Peter Herrmann: www.peter-herrmann.de

25.01.2008 - Shamrock-Duo

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"Keltische Märchen zur Harfe"

Jupp Fuhs erzählt uns die Märchen von "Thomas dem Reimer" und "Jack Dogherty und der Wassermann", ein romantisches Feen-Märchen aus Schottland und ein feucht-fröhliches Fischermärchen aus Irland, Hilde Fuhs untermalt und begleitet die Erzählungen mit Liedern und Instrumentalstücken, die den keltischen Kulturkreis lebendig werden lassen.
"Sängerin Hilde Fuhs sorgt mit ihrer hellen, klaren Kirchen füllenden Stimme für Gänsehautatmosphäre in dem alten Gemäuer" (Siegener Zeitung).
"Zwei Künstler, denen gerne die ganze Nacht zugehört hätte" (Westfälische Zeitung).
"Das Folkkonzert war zu Ende, die Musik klang lange nach …" (Volkszeitung für Kärnten).

Weitere Informationen über das Shamrock-Duo: www.shamrock-duo.de

19.01.2008 - Martin Sommerhoff

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"Nach uns die Zukunft" Musikalisches Kultur-Kabarett

Es ist mal wieder so weit: Mit "Nach uns die Zukunft" präsentiert Martin Sommerhoff sein neues Kultur-Kabarett-Programm, in dem er dem Zeitgeist ordentlich auf den Zahn fühlt. Neben geschliffenen Textbeiträgen und aberwitzigen Monologen erfährt das Programm, wie üblich, seine besondere Note durch eine Fülle witzig-pointierter Songs und nachdenklicher Lieder.
Warum stehen Politiker in der Beliebtheitsskala der Bevölkerung auf einer Stufe mit Gebrauchtwagenhändlern, was hat die 5-Minuten-Terrine mit einer Jogginghose zu tun und was geschah letzten Dienstag im Himmel?
Auch nach über 20 Bühnenjahren wird Martin Sommerhoff nicht müde in seiner Rolle als "Handlungsreisender in Sachen gesunder Menschenverstand" die tragikomischen Absurditäten unserer Lebenswirklichkeit zu reflektieren, zu relativieren und musikalisch zu kommentieren.
Also dann: Bühne frei für den Parforceritt über die Abgründe von bewusstem Ernst und unfreiwilliger Komik, für die Alltagsakrobatik zwischen quälendem Sinn und erlösendem Unsinn.

Weitere Informationen: www.martinsommerhoff.de

05.01.2008 - Werner Puschner & Dieter Hutmacher

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"Zwischedrin - Badische Worte und schwäbische Lieder"

Mit viel Sinn für Feinheiten und einer gleichermaßen spitzen, belustigenden und auch nachdenklich stimmenden Feder und treffend gesetzten Pointen lesen und singen die beiden Mundartkünstler Gedichte, Lieder und Geschichten.
Amüsant, witzig und meistens von eher feiner Komik ist das Programm zum Jahresauftakt, das sie versprechen.
Dieter Huthmacher, Liedermacher aus Pforzheim ist zwischendrin zu Hause, im Badischen wie im Schwäbischen, in der Musikalischen wie im Literarischen und auch der bildenden Kunst,
Werner Puschner, der in Karlsbad beheimatete und bestens bekannte Autor bewegt sich am liebsten zwischen den Zeilen.
Auf dem Marktplatz des Lebens Wahrgenommenes ist der Stoff, aus dem die Texte der beiden gearbeitet sind, die unter anderem auch als Gutsele-Autoren beim SWR auftreten. Die Mundart ist für beide Künstler dabei nicht Mittel, um Lachsalven zum Schenkelklopfen zu provozieren, sondern ihr Instrument mit einer besonderen Klangfarbe, um mit feiner Komik "hinner d'Leit zu gucke".


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