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2004

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26.11.2004 - Werner Puschner

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"Eigentlich bin ich schon satt"

Neue Bagatellen für die Advents- und Weihnachtszeit von Werner Puschner
und
Musik vom Jazzduo Primavera

Der Mensch lebt zwischen Mahlzeiten Zwischen den Mahlzeiten nimmt er Zwischenmahlzeiten ein.
Im gesteigerten Maß tut er das in der Weihnachtszeit.
Aber nicht nur dem Kulinarischen wird da mehr Aufmerksamkeit gewidmet wie sonst. In jeder Hinsicht leben wir im Dezember im Superlativ : alles wird getan, nichts wird unterlassen, um in Stimmung zu kommen und die besonderen Gefühle zu empfinden.
Wie immer aus überraschenden Perspektiven beleuchtet der Karlsbader Schriftsteller Werner Puschner die teuersten Tage des Jahres. Seinem Bestseller "Mir schenke uns nix" lässt er in diesem Advent ein neues Programm folgen:
Hintergründig witzige Szenen, Gedichte und amüsante Geschichten, die aus dem unerschöpflichen Fundus des Alltagslebens zusammengetragen sind, in denen sich die Hauptdarsteller auch diesmal "widder nix schenke".
Der Saxofonist Robert Reuschling und Norbert Maisch am Klavier spielen dazu auf die Texte fein abgestimmte gefällige Jazzstandards.
"Eigentlich bin ich schon satt" ist ein Abend zum Zurücklehnen, Lachen, Schmunzeln, Frösteln und Wiedererkennen von Warm-Vertrautem, bestens geeignet zum Abstandkriegen vom Allzunahen, eine Art hochdosierter Vitaminstoß zum unbeschadeten Überstehen der bevorstehenden, anstrengenden Festtage.

21.11.2004 - Kunst in der Scheune "Stefan Kunze und Johannes Gervé"

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"LANDSCHAFTSPOSTIONEN"

"Kunst in der Scheune" zeigt Bilder zweier Karlsruher Künstler, die sich mit Positionen zur modernen Landschaftsmalerei befassen. Die beiden Künstler treten mit ihren Bildern in einen spannenden Dialog. Stefan Kunze und Johannes Gervé nehmen in ihren Bildern Positionsbestimmungen vor.

Stefan Kunze, der in Karlsruhe bei Professor Lüpertz Malerei studierte, zeigt Landschaften und Häuser in eher dunkleren erdfarbenen Tönen. Kunzes Bilder haben einen magischen Moment, der durch verschiedene Stilmittel ins Bewusstsein des Betrachters rückt. Seine Malweise kann man gleichzeitig als locker expressiv und dennoch präzise beschreiben. Spannung wird unter anderem erzeugt durch das Wechselspiel von Fläche zu Raum, von Ruhe zu Unruhe.
Stefan Kunze nimmt Ortsbestimmungen vor. Menschen werden in seinen Bildern nicht gezeigt; trotzdem ist der Bezug zum Menschen unmittelbar. Sind die Häuser bewohnt oder leer? Strahlen sie Geborgenheit oder das Gefühl der Fremde aus? Wo ist Heimat?

Während Kunzes Bilder eher erdbezogen sind, wirkt die Malerei von Johannes Gervé, ehemaliger Meisterschüler von Professor Arnold, erst einmal leichter und luftiger. Wasser und Luft sind auch die von ihm bevorzugten Elemente. Die gekonnt gemalten Reisebilder sind Momentaufnahmen, Wahrnehmungen aus der Bewegung heraus, oft duftig in der Beschreibung. Wo verweilt das Auge, wo gleitet es vorbei ? Es hält sich am Horizont fest und verliert sich gleich wieder spielerisch in den Wolken oder taucht in die Wellenstrukturen des Wassers ein. Nähe und Ferne sind hier sowohl als zeitlicher als auch als räumlicher Aspekt zu sehen.

Ruhe und Unruhe - hier treffen sich beide Künstler. Der Betrachter wird nicht umhin können, sich in diese Spannung hineinzubegeben.

Öffnungszeiten:
So., 21.11.04, 11.00-17.00 Uhr
Mi., 24.11.04, 14.30-18.00 Uhr
Sa., 27.11.04, 14.30-18.00 Uhr
So., 28.11.04, 14.30-18.00 Uhr


Weitere Informationen: www.galeriesupper.de
www.gerve.de

14.11.2004 - Zauberer Sebastian

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Kinderzaubertheater Sebastian

Sebastian zaubert seit 1970, wurde 1981 Deutscher Meister und 1983 Europameister der Zauberkunst.
Er kommt am 14. November mit seinem einmaligen Kinderprogramm in die Museumsscheune, wo er alle Kinder in das geheimnisvolle Reich der Magie einführt - auf den Tag genau 5 Jahre nach seinem ersten Auftritt hier vor vollbesetztem Haus.
Sebastian gibt den staunenden und neugierigen Kindern auch Gelegenheit, hautnah dabei zu sein und mitzukurbeln an den Kapriolen und trickreichen Träumen. So werden die kleinen Zauberlehrlinge selbst zu Zauberern.
(für "Menschen von 4 bis 10 Jahren")

Weitere Informationen: www.zauberer-sebastian.de

13.11.2004 - Gabriele & Reinhold Hartmann AUSVERKAUFT

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"Unsere Kleine Nacht-Musik"
Von Tagträumen und Nachtgedanken
Chansons - Nocturnes - Poesie

Gabriele Hartmann, Gesang und Gitarre
Reinhold Hartmann, Klavier

06.11.2004 - Nadia Birkenstock

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"I danced in the moon and the stars and the sun"
Keltische Harfe und Gesang

Lieder und Tanzstücke aus Schottland, Irland, Wales und der Bretagne sowie eigene Songs trägt uns Nadia Birkenstock in diesem abwechslungsreichen Programm vor, mal ausgelassen fröhlich und tänzerisch wie im Shaker-Lied "Lord of the dance", mal melancholisch und geisterhaft wie im irischen Volkslied "She moved through the Fair".
Nadia Birkenstock begann ihre Gesangsausbildung in den USA und studierte danach Gesang an der Musikhochschule Düsseldorf. Sie absolvierte Meisterkurse für keltischen Harfe in den USA und Schottland.
"Da hatte man nicht mehr das Gefühl, in einem niederrheinischen Gotteshaus zu sitzen, sondern in einem schottischen Landhaus vor dem prasselnden Kamin dem Vortrag eines fahrenden Musikanten zu lauschen, während draußen der Wind über die Ebene bläst" (Rheinische Post).

Weitere Informationen: www.keltische-harfe.de

22.10.2004 - Dr. Manfred Rommel AUSVERKAUFT

"Rommel liest und erzählt"

Die Veranstaltung mit Herrn Rommel, dem ehemaligen Oberbürgermeister von Stuttgart, wird wegen der großen Nachfrage nicht in der Museumsscheune in Ittersbach stattfinden, sondern in die Aula der Grundschule Ittersbach verlegt (am Ortsausgang nach Langenalb links).
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Das obenstehende Bild zeigt einen kleinen Ausschnitt aus einer Wandmalerei in der unteren Kirche im Karlsbader Ortsteil Mutschelbach. Diese Kirche ist das wohl älteste Gebäude in Karlsbad. Chorturm und Langhaus stammen vermutlich aus dem 13. Jahrhundert.
Bei der Renovierung der Kirche, die jetzt im April abgeschlossen wurde, entdeckte man unter dem bestehenden Putz figürliche und florale Wandmalereien, deren Freilegung und Erhaltung einen großen Geldbetrag erfordert, welche die Mutschelbacher Kirchengemeinde überfordert und für welche sie um Spenden bittet.
Der Heimatverein Karlsbad e.V., der Träger der Museumsscheune Ittersbach, möchte die ev. Kirchengemeinde Mutschelbach bei der Erhaltung dieser Wandmalereien unterstützen. Deshalb haben wir Herrn Rommel, der sein Honorar einem "guten Zweck" zukommen lassen will, diesen "guten" Vorschlag unterbreitet und er hat ihn spontan akzeptiert:
Dr. Manfred Rommel verzichtet zugunsten dieser Erhaltungsmaßnahmen auf sein Honorar!

Wenn Sie die Erhaltungsarbeiten auch unterstützen wollen (und ggf. zusätzlich zum Eintrittsgeld): Die Ev. Kirchengemeinde Mutschelbach ist dankbar für jede Unterstützung (Kontaktadresse bzw. Spendenkonto auf Anfrage)

15.10.2004 - Jörg Kräuter

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"König von Baden"

Zwischen Rhein, Neckar und Bodensee, westlich der filderkrautigen Karststeppen, von der Sonne verwöhnt, liegt zwischen fruchtbaren Tälern und holzreichen Höhen das liebliche Land Baden, wo reblausige Rotnasen und spargelspitze Landfrauen unter ihren badisch-bommeligen Kopfputzen friedlich einhergehen mit fundamentalistisch-erdigen Marktweibern, die mit geblümten Tüchern verschleiert, kittelschürzig bis allerheilig die Früchte des Landes feil bieten, während badisch-feministische Haus-Zwetschgen und verchromte Teilzeit-Tippsen zum Wohle des Landes schalten und walten, derweil fleißige, leibeigene Handwerksgesellen den Reichtum des Landes mehren. Ein glückliches Land!
Jörg Kräuters neues Programm "Der König von Baden" ist eine kabarettistische Heimat-Offensive, ein satirischer Offenbarungseid badischer Befindlichkeiten. Hier wird ohne Betäubung operiert, argumentiert und lamentiert. Die badische Seele wird auf die Couch gezerrt und der letzten unbewusst existierenden Feudalgesellschaft Deutschlands der Spiegel vorgehalten.

"Der König von Baden" - Sentimental! Regional! Brutal!

Weitere Informationen: www.joergkraeuter.de

02.10.2004 - Barbershop Sixpack

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"So ein Kuss kommt von allein"
Klassischer a-capella-Gesang rund um die Liebe

Die vier Vokalisten haben sich ganz der Liebe verschrieben. Dabei wird der erste Kuss zum Ereignis, das arm und reich, dick und dünn, groß und klein zusammenführt und die Hormone verrückt spielen lässt.
Auf der Suche nach der Antwort auf die wichtigste Frage - liebt sie mich, oder liebt sie mich nicht - werden Margariten schonungslos gerupft, Spargel gestochen und fremde Liebhaber zu Gulasch verarbeitet.
Und überall dort, wo geliebt und gesungen wird, wird natürlich auch getanzt: In Sonjas Bar fließt nach russischem Tanz euphorisch der Wodka, beim Knie-Tango wickelt der Mann von Welt die Damen um den kleinen Finger und in Kalumba schlägt sich Onkel Bumba rumbatanzend und liebestrunken die Nächte um die Ohren und schwärmt hingebungsvoll für alle Frauen - außer seiner eigenen.
Mit diesem Programm wird auch die neue CD "So ein Kuss kommt von allein" präsentiert.

Weitere Informationen: www.barbershop-sixpack.de

24.09.2004 - Harald Hurst AUSVERKAUFT

Hier viele Worte über ihn zu verlieren wär' "Wasser in de Baach drage".
Freuen wir uns einfach auf einen vergnüglichen Abend!

18.09.2004 - The Connemara Band

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Irish & Folk
Connemara - der Name dieser irischen Landschaft verspricht eine Abend mit irischer Musik.
In den traditionellen Jigs und Reels des Irish-Folk verwurzelt, bieten die sechs Musiker/innen aus dem Tübinger Raum aber auch eigene Arrangements und Kompositionen. Dass der Zeitgeist nicht ausgeschlossen wird zeigt die Instrumentierung mit Bass und Schlagzeug zu den typischen Instrumenten der irischen Musik.
Vertonte irische Lebensfreude wechselt mit kammermusik-ähnlichen Sequenzen; neben romantischen Balladen erklingen fetzige Rhythmen mit Elementen des Bluegrass; auf keltische Reggae-Klänge folgt irisch-angehauchter Blues.

Weitere Informationen: www.connemara-band.de

02.07.2004 - Lismore

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Fast zwanzig Jahre ist es her, dass sich Kerstin Schatz (Concertina, Flöten, Gesang), Stefan Hoffmann (Dudelsäcke und anderes Gebläse, Gesang) und Sven Puchelt (Gitarre, Gesang) als Lismore zusammengefunden haben. Seit 1997 komplettieren Paul Reinig (Akkordeon, Gitarre, Percussion) und Florian Funk (Bass, Geige) die Band.
Die irischen und französischen Traditionals, die die Anfangszeit von Lismore geprägt haben sind heute Vertonungen von Texten Francois Villons und eigenen Instrumentals gewichen.

Dabei "wildern die fünf Musiker unbekümmert in deutscher, keltischer und zentralfranzösischer Volksmusik und schaffen damit einen eigenen Stil, den Spielfreude und musikalische Abenteuerlust auszeichnen" (Süddeutsche Zeitung).

23.04.2004 - Duo tête-à-tête

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"Edith & Marlene" (Chansons)

Das Duo Ulli Rollshausen (Gesang) und Christian Maurer (Klavier) aus Worms hat sich inzwischen mit ihren einfühlsamen Interpretationen von Edith Piaf einen Namen gemacht. "Irgendwie muss da eine Seelenwanderung stattgefunden haben" schrieb die ‚Rheinpfalz Ludwigshafen' über ihre Piaf-Interpretationen.
In ihrem neuesten Programm geht es um die Freundschaft von Edith Piaf und Marlene Dietrich, zwei Frauen, die Weltruhm erlangt haben und unvergessen bleiben werden, zwei Frauen, die so unterschiedlich sie waren, doch Gemeinsames hatten.
Ulli Rollshausen mit ihrem Gesang und ihren Erzählungen und Christian Maurer mit seinen eigenen Klavierarrangements zu den Liedern entführen die Hörer in die Welt der beiden Frauen Edith und Marlene, erleben und durchleben mit ihnen deren Höhen und Tiefen.

Weitere Informationen: www.tete-a-tete-chanson.de

02.04.2004 - Werner Gerl

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"Ich sterbe mich tot vor gelacht"

"Sehr geehrte Damen und Herren, spiele die Gianluca Batozzi, die beste Koch von die ganze Sicilia. Wolle gerne verwandeln Ihre Gebühne in eine Pizzeria für mache die Kleinkunst-Spaß. Serviere Kabarett-Pizza von die feinste Fein mit Comedy-Belag von die leckerste Leck...".
So empfiehlt sich Gianluca Batozzi als gebürtiger sizilianischer Koch, der allerdings mit Pinkelwurst, Matjeshering, Sauerkraut und anderen teutonischen Perversitäten auf Kriegsfuß steht.
In seinem Gesellschaftsportrait präsentiert der Münchener Kabarettist und TITANIC-Autor Werner Gerl seine Figuren mit viel Liebe und Einfühlungsvermögen, egal wie derb oder etepetete sie sind, ohne sie zu denunzieren. Zwischen Dialekten hin- und herspringend, immer wieder in andere Figuren schlüpfend, widmet sich der Kabarettist politischen Notständen, Halbgöttern, Fanatikern, kochenden Ehemännern und anderen Extremzuständen.
"Werner Gerl tischt ... ein scharfes Kabarett auf" schrieb die Süddeutsche Zeitung.

Weitere Informationen: www.wernergerl.de

26.03.2004 - Ursula Fritzsch

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"Ich will wohnen im Menschenwort"
Ein Rose Ausländer Portrait

In Zusammenarbeit mit Ruben Frankenstein, Lehrbeauftragter für hebräische Sprache und Literatur an der Universität Freiburg, entwarf die Freiburger Konzertgitarristin, Sängerin und Schauspielerin Ursula Fritzsch dieses Portrait von Rose Ausländer.
Mit Gedichten und eigenen Vertonungen von Rose Ausländer-Texten sowie durch Erzählungen beschreibt uns Ursula Fritzsch das Leben dieser Frau, die im Ghetto von Czernowitz die Verfolgung durch die Nationalsozialisten überlebte, 1946 in die USA auswanderte, 1965 nach Deutschland zurückkehrte und der (neben vielen anderen Preisen) 1984 der Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste verliehen wurde.

23.03.2004 - Fredrik Vahle und Jean Kleeb

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"Zauberwort und Fingerspitze"

Fredrik Vahle und Jean Kleeb sinnieren poetisch-musikalisch über alltäglich-Banales, fangen beim Sitzen, Stehen und Gehen an, landen unverhofft bei einer Kuh, die zum Syrtaki kommt und über brasilianische Tangos bei der siebenfachen psychomotorischen Verwandlung eines Naturgedichts.
Fredrik Vahle ist u.a. auch als Kinderliedermacher ("Anne Kaffeekanne") bekannt, hier tritt er in einer Erwachsenenveranstaltung zusammen mit Jean Kleeb, einem deutsch-brasilianischen Pianisten und Komponisten auf, dessen Spektrum von Indianergesängen über Jazz bis hin zu brasilianischen Tangos reicht.

Weitere Informationen: www.fredrikvahle.de

19.03.2004 - Kunst in der Scheune "Emil Wachter"

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"Kammermusik farbig"

Diese Ausstellung in der Reihe "Kunst in der Scheune" in der Museumsscheune ist Professor Emil Wachter gewidmet. Er ist nicht nur in unserer Region für alle Kunstinteressenten ein Begriff. Wachter, der 1921 in Neuburgweier geboren wurde, schloss zunächst ein Theologiestudium ab, bevor er sich der Kunst zuwandte. Er wurde Professor an der Kunstakademie in Karlsruhe und ist nun seit vielen Jahren freischaffender Künstler.

Viele kennen sein "Gesamtkunstwerk" der Autobahnkirche Baden-Baden. Er hat Kirchen (u.a. in seiner Heimatgemeinde Neuburgweier) und profane Räume mit Skulpturen, Bildern und Glasfenstern ausgestattet. Bekannt ist er bei uns auch das Deckengemälde in der Martinskirche Ettlingen.

Im vergangenen Jahr wurde in der Majolika in Karlsruhe eine Ausstellung eröffnet, in der er sein Können im Umgang mit Ton eindrucksvoll zeigte.

In Ittersbach werden Stillleben gezeigt, die zum größten Teil in den letzten Jahren entstanden sind. Mit manchen Themen beschäftigt sich Wachter aber schon seit vielen Jahren, sodass es interessant ist, die verschiedenen Versionen zu betrachten.
Öffnungszeiten:
Sonntag, 21. und 28. März von 11 bis 18 Uhr
Samstag 20., Mittwoch 24. und Samstag 27. März von 15 bis 18 Uhr

14.03.2004 - Rottenburger Figurentheater

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Die Stadtmaus und die Feldmaus (nach einer Fabel von Aesop)

Die Feldmaus lud einmal ihre Freundin, die Stadtmaus, zu sich aufs Land in ihre bescheidene Behausung ein. Alles, was die Fluren und Äcker an Leckerbissen boten, hatte die Gastgeberin herangeschafft und aufgetischt.
"Wie kann man nur so etwas essen!", empörte sich die Besucherin, als sie, hungrig von der langen Anreise, kräftig zugreifen wollte. "Und übrigens - in einem solchen Loch kann doch keiner wohnen! Komm mal zu mir, ich wird' dir zeigen, wie herrlich und fröhlich es sich in der Stadt leben lässt!" .....
Das Figurentheater Rottenburg hat aus der Fabel ein Theaterstück mit Figuren gestaltet; es wurde vom Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg finanziell gefördert und mit einem Preis ausgezeichnet.

12.03.2004 - Chris Cacavas

Der amerikanische Songwriter Chris Cacavas ist seit mehr als zwanzig Jahren mit verschiedenen Bands und solo unterwegs und hat inzwischen 8 CDs eingespielt, anfangs nur mit eigener Band, inzwischen auch solo bzw. mit Gastmusikern.
Im Frühjahr 2004 erscheint die nächste CD, eingespielt mit amerikanischen Bandmusikern hier in Deutschland - Chris Cacavas ist inzwischen nach Deutschland übergesiedelt, nach Waldbronn.
In der Museumsscheune tritt Chris Cacavas solo auf, mit Gesang, Gitarre und E-Piano.

Weitere Informationen: www.uah.de/cacavas

28.02.2004 - Lomond

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Irische und schottische Traditionals ...
... darunter etliche "Ohrwürmer", aber auch einige eigene Songs bringen fünf Musiker aus der Pfalz an diesem Abend in die Museumsscheune: Kurt Sawalies (git, voc, harp, tinwhistle); Alex Wissing (git, acordeon, voc), Graham Stewart (git), Andrea Knecht (bass, voc) und Wolle Knecht (perc, bodhrán, voc).

06.02.2004 - Heidelberger Klezmer Quartett

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Die Liebe zur alten osteuropäischen Klezmer-Musik mit ihrem schwermütigen Charme verbindet die vier Musiker Holger Teichert (Klarinette), Martin Leckebusch (Geige), Jörg Teichert (Gitarre) und Roland Döringer (Kontrabass).
Doch nicht historische Aufführungspraxis und Arrangements, sondern die Weiterentwicklung des Klezmers im 20. Jahrhundert bestimmen ihre Musik, die mühelos Zigeunermusik, Melodien des Balkan und auch mal ein Kinderlied integriert.
Und es ist wohl gerade die Freude am Spielen dieser wunderbaren Musik, die das Publikum immer wieder begeistert.

Weitere Informationen: www.klezmerquartett.de

31.01.2004 - Ulrich Thon

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"Ansichten eines Clowns"

‚Ansichten eines Clowns' von Heinrich Böll gehört zu den wichtigsten Büchern der Nachkriegsliteratur und besteht als packendes Melodram auf der Bühne gerade durch eine tiefe Menschlichkeit, der man sich zu keiner Zeit entziehen kann.
Verlassen von seiner Freundin Marie, verlassen auch vom Künstlerglück, kehrt Hans Schnier, der Berufskomiker aus Passion, von seiner Tournee in seine Wohnung zurück.
Wenn auch verbittert und enttäuscht, analysiert er seinen Abstieg mit viel Galgenhumor und Selbstironie.
Der Clown Hans Schnier wird gespielt von Ulrich Thon vom Kleinen Ensemble, einem Tourneetheater aus der Gegend von Bremen.
1999 arbeitete er mit Konstantin Wecker in den Kindermusicals von "Jim Knopf" zusammen. Er ist Schauspieler, Regisseur und Autor und zeitweise auch für das Goethe-Institut im Ausland aktiv.

16.01.2004 - Martina Schwarzmann

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"Vom Diezl bis zum ersten Straps"

Martina Schwarzmann wurde am Rosenmontag 1979 geboren - der optimale Start für eine humorvolle Karriere. Sie ist die Senkrechtstarterin am deutschen Kabaretthimmel und gehört zu den "hoffnungsvollsten Talenten des deutschen Kabaretts" (Kölner Express 27.11.2002).
Die Kabarettistin aus Bayern besuchte die renommierte Köln Comedy Schule und sammelte inzwischen erste Preise, u.a. den Bielefelder Kabarett-Preis.
Martina Schwarzmann zeigt komödiantische Qualität und erfrischende Natürlichkeit. Selbst Schlüpfriges, was bei anderen peinlich oder verletzend wirken würde, ist bei ihr umwerfend komisch und originell.
"Sie ist überraschend und charmant. Sie ist ein Typ und trotzdem authentisch, sie kokettiert mit ihren scheinbaren Schwächen und war die absolute Abräumerin des Abends" - so die Begründung der Jury für den Bielefelder Kabarettpreis.

weitere Informationen: www.martina-schwarzmann.de

11.01.2004 - Arbeitsgemeinschaft Handpuppenspiel an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

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"Das Spiel vom Doktor Faust"

Das Stück ist eine für Kinder (und Erwachsene) erstellt Fassung der Geschichte vom Doktor Faust, die auch Goethe zu seiner Faustdichtung angeregt hat.
Doktor Faust, ein berühmter Gelehrter und Zauberkünstler, ist von Wissensdurst und Habgier so besessen, dass er seine Seele dem Teufel verschreibt, wenn dieser ihm 24 Jahre lang jeden Wunsch erfüllt. Dabei wird Faust aber vom Teufel betrogen.
Kasper, der Diener Fausts, läßt sich vom Teufel und seinen Höllengeistern nicht einschüchtern und besiegt sie mit List und Humor.
Fraglich ist aber, ob er Doktor Faust vor Mephistopheles, dem Teufel retten kann?

09.01.2004 - Sandra Stahlheber & Harald Kühn

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"Fiori di Limone" - Zitronenblüten

"Zitronenblüten" nennen die beiden Künstler, die Mezzosopranistin Sandra Stahlheber und der Gitarrist Harald Kühn, in Anlehnung an das Goethewort "in dem Land wo die Zitronen blühen" ihr aktuelles, der italienischen "Canzone" gewidmetes Programm.
Sie durchstreifen wie ehemals Goethe Italien und entdecken dabei in der faszinierend reichen italienischen Liedkunst u.a. die musikalischen Kleinodien des Renaissancekomponisten Lucca Marenzio oder die Barockarien eines Antonio Caldaras. Die Arien eines Paisellos verströmen den mediterraneanen Duft der "Fiori di Limone" ebenso wie die neapolitanischen Melodien eines Donizetti.
Das Programm wurde speziell für den Kultursommer 2004 des Landes Rheinland-Pfalz konzipiert. Wir gehören zu der Ersten die es hören können.
Genießen Sie die Wärme Italiens mitten im Winter!


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