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2017

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17.11.2017 - Tommy Nube
- ausgebucht -

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D'r Schwob regiert die Welt

Ein Kabarettstück in sich widersprüchlich und damit künstlerisch besonders reizvoll:
Einerseits vielschichtig, mit hohem intellektuellem und politischem Anspruch,  gleichzeitig aber auch  brachial "ond emm Volk uffs Maul guckt". Der Drang und der Hang zum Absurden geben diesem Stück Flügel. Die schwäbische Seele dient als satirische Projektionsfläche für Allzumenschliches, in der auch die große Weltpolitik ihren angestammten Platz hat und Tommy Nube  selbst vor dem amerikanischen Idiom nicht zurückschreckt.
Denn wie heißt es so schön: Trump first and America second hand.

weitere Informationen: www.tommynube.de
Beginn: 20:00 Uhr

11.11.2017 - Sebastian Coors

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Salonmusikcomedy  

…. so nennt Sebastian Coors seinen charmanten Mix aus eigenen Liedern im  Stil der Zwanziger mit witzigen Themen von heute.
Der frischgebackene Preisträger des Rösrather Kabarettfestivals 2017 singt über durchgeknallte  Facebookmütter, kulturfanatische Freundinnen und absurde Smartphone-Sucht. Immer balancierend zwischen bissigen Beobachtungen und mitreißenden Melodien: charmant, witzig ironisch, frech und frivol !


weitere Informationen: www.sebastian-coors.de
Beginn: 20:00 Uhr

28.10.2017 - Serhat Dogan

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Kückück – Ein Türke sieht Schwarz-Rot-Gold

Endlich ist es soweit ! Serhat Dogans Culture-Clash-Comedy geht in die zweite Runde. Der Kabarettist  redet in 90 rasanten Minuten über Deutsche, Türken und Deutsch-Türken, Männer, Frauen, Weicheier und Kuckucksuhren und tanzt sogar ein wenig. Der Begriff Integration bekommt eine völlig neue saukomische Bedeutung und es ergeben sich ungeahnte Einblicke in die deutsche Psyche, die Serhat nur mithilfe zweier deutscher Traditionen verarbeiten kann: Bier und Jägermeister. Muss man da noch mehr sagen?

weitere Informationen: www.serhatdogan.de
Beginn: 20:00 Uhr

21.10.2017 - Nadia Birkenstock

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Keltische Harfe und Gesang  

Die Stimme und das Spiel von Nadia Birkenstock erfrischen, erheitern, geben Kraft und erheben. Die Künstlerin erzählt wunderbare Geschichten und führt den Hörer in überwältigende Gegenden. Auch gesanglich ist sie eine Klasse für sich. Vermag ihre klare Stimme doch in alle klanglichen Höhen und Tiefen der poetischen, manchmal aber auch dramatisch düsteren Balladen zu gehen. Ein facettenreicher Kunstgenuss der besonderen Art!

weitere Informationen: www.nadiabirkenstock.com
Beginn: 20:00 Uhr

13.10.2017 - Murzarella

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Murzarellas Music-Puppet-Show:
Bauchgesänge und andere Ungereimtheiten
Nominiert für die Kabarettbundesliga 2017/18  

Eine Kanalratte, die Heavy Metal röhrt, ein verrückter Kakadu, der herzergreifend Schlager singt und eine kapriziöse Buchhalterin, die in schönstem Klassiktimbre Opernarien schmettert: Murzarella lässt ihre Puppen nicht tanzen, sondern singen! Und das in drei verschiedenen Stimmen und auf exzellentem Niveau. Murzarellas Welt ist die Bühne und so gibt die unglaublich vielseitige Profisängerin ordentlich Gas als Rockröhre, Popdiva und Chansonette. Ihre Puppen treiben sie zwar an den Rand des Wahnsinns, doch sie lässt sich ihre Show nicht stehlen. Und spätestens, wenn dann alle Stars zusammen ein Lied singen, ob gefiedert, mit Schalke-Schal und angeknabbertem Ohr oder in Abendrobe – dann haben sich alle wieder lieb.

weitere Informationen: murzarella.de
Beginn: 20:00 Uhr

7.10.2017 - Fritz Böttger - Southbound Blues

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Die unbändige Lust an musikalischer Entfaltung führte die drei Musiker 2012 zusammen. Mit akustischen Instrumenten verleihen sie ihrem musikalischen Schaffen Ausdruck. Dabei lassen sie mit Gitarre und Stimme ihr Publikum an ihrem Handwerk teilhaben und für ein paar Stunden den Alltag vergessen. Zum wiederholten Mal laden sie in der Museumsscheune ein zu einem Streifzug  durch die Welt des klassischen Blues über den verspielten Ragtime bis zu Bluesballaden von heute; von fröhlichen Stomps bis zum fetzigen Rhythm 'n Blues werden Songs aus eigener Feder zu Gehör gebracht

weitere Informationen: www.southbound-blues.de
Beginn: 20:00 Uhr

30.9.2017 - Peter Vollmer -ausverkauft-

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Frauen verblühen, Männer verduften

Ein Haus zu bauen, einen Baum zu pflanzen und ein Kind zu zeugen, reicht längst nicht mehr aus. Der Mann in der Lebensmitte sieht sich vor neue Herausforderungen gestellt. Da fragt sich auch Peter Vollmer, ob es nicht höchste Zeit ist diesem unwürdigen Leben zu entfliehen. Vorher aber nimmt er sich und seine Altersgenossen noch einmal ins Verhör: Gibt es wirklich nichts Wichtigeres als die Frage nach der eigenen Rente, dem richtigen Joggingschuh und dem dazu passenden Rotwein? Wir wollten doch mal die Welt verändern – jetzt gehen wir schon zufrieden ins Bett, wenn wir es geschafft haben den Müll in die richtige Tonne zu werfen.

weitere Informationen: www.peter-vollmer.de
Beginn: 20:00 Uhr

23.9.2017 - Kostas Antoniadis -ausverkauft-

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Rembetiko

Kostas Antoniadis ist ein wahrer Meister auf seiner Bouzouki. Zusammen mit seinem Sohn Stratos (Gitarre, Gesang) unterhält er die Besucher mit Liedern und Balladen von Mikis Theodorakis und Manos Hatzidakis gefühlvoll und virtuos. Der Gesang verleiht dem griechischen Rembetiko zwei kraftvolle Stimmen; es geht meist um Liebe und Untreue, um Kummer und Sorgen einfacher Menschen. Einen reizvollen musikalischen Kontrast zu den überwiegend melancholischen Texten bildet das temporeiche, heiter und filigran angelegte Bouzouki-Spiel.

weitere Informationen: www.kostas-antoniadis.de
Beginn: 20:00 Uhr

7.4.2017 - Trio de Janeiro

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Lú Thome, der "Guitarista" aus der Goldstadt, ein Mann mit markanter Nase, großen Füßen und langen Fingern trägt auf der Bühne meist ein weißes Hemd, schwarze Versace-Jeans und Socken von Pierre Cardin. Die halblange Föhnfrisur mit der hohen Stirn erinnert an einen gealterten Prinzen aus vergangener Zeit. Der Schnauzbart lässt sein schmales, kantiges Gesicht maskulin wirken. Über sich sagt der Sänger und Gitarrist Lú Thome aus Pforzheim: „Ich bin kein Musiker, ich führe ein ganz normales Leben“. Mit einem Augenzwinkern setzt er nach: „Ich habe in den Spiegel geschaut und festgestellt: Wer so hässlich ist wie ich, der muss Musik machen um bei den Frauen anzukommen“. Seine Band Trio de Janeiro erfindet sich ständig neu; je nach Anlass begegnen sich hier unterschiedliche Musiker, die auch in anderen Formationen national und international unterwegs sind.

Beginn: 20:00 Uhr

1.4.2017 - Harald Hurst -ausgebucht-

Harald Hurst
Aus gesundheitlichen Gründen ist es Werner Puschner leider nicht möglich den Auftritt bei uns in der Museumsscheune wahrzunehmen.
Glücklicherweise springt Harald Hurst an diesem Abend für ihn ein. Am Klavier wird er von Norbert Maisch begleitet.

Harald Hurst ist in Buchen geboren, in Karlsruhe aufgewachsen und  aus der Mundartszene nicht mehr wegzudenken. Der Preisträger des Thaddäus-Troll-Preises erzählt in äußerst humorvoller Art und mit badischem Dialekt Geschichten und Gedichte aus dem alltäglichen Leben - Geschichten und Gedichte von "de Leut", von hier und heute, vom Alltag, der eben immer und überall ist. Er möchte jemand zum Anfassen sein, sich aufs Publikum einlassen können, ohne dabei jedem seine Probleme auf die Nase zu binden oder sich alles anhören zu müssen. Auf der Bühne will er kein anderer Mensch sein als nach der Veranstaltung, wenn er mit "de Leut" ein Viertel Wein trinkt.

Der Ettlinger Jazz-Pianist Norbert Maisch spielt fein abgestimmte, eingängige Jazzstandards und Improvisationen. Die beiden versprechen einen höchst unterhaltsamen Abend im schönen Ambiente zum Zurücklehnen, Schmunzeln, Nachdenken und Abschweifen.

Beginn: 20:00 Uhr

25.3.2017 - Michael Parléz -ausgebucht-

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Geheimwitzvoll
Zauberkunst und Comedy

Mit Michael Parléz erleben die Gäste der Museumsscheune zum wiederholten Mal einen Meister seines Faches. Er präsentiert mit seinem preisgekrönten Programm “Geheimwitzvoll“ eine Mischung aus erstklassiger Zauberkunst, erfrischender Comedy und amüsantem Bauchreden.  Trickreich und wortgewandt führt er das Publikum auf unnachahmliche Weise hinters Licht und lässt es zwischen Lachen und Staunen pendeln, während er versucht die kleinen und großen Geheimnisse eines Künstlerlebens etwas näher zu beleuchten. Michael Parléz wurde schon mehrfach mit Varieté- und Kleinkunstpreisen ausgezeichnet;  unter anderem war er Preisträger beim Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg, wurde mit dem Kleinkunstpreis der Stadt Emmendingen ausgezeichnet und beim Varietéfestival in Schlechming (Österreich) mit dem Sonderpreis bedacht. Nicht verpassen

weitere Informationen: www.michaelparlez.de
Beginn: 20:00 Uhr

18.3.2017 - Martin Sommerhoff

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"Lerne lachen ohne zu weinen"
Martin Sommerhoff singt und spricht Kurt Tucholsky

Er war Lyriker, Kritiker, Romancier, bissiger Satiriker und Verfasser erotisch-frecher Chansons. Kurt Tucholsky liebte die Frauen, die verrauchten Berliner Kneipen und die halsbrecherischen Pointen. Er hat die Katastrophe des Nationalsozialismus vorausgeahnt, so früh wie kaum ein anderer – und doch geglaubt, sie mit der Schreibmaschine aufhalten zu können. Tucholskys Texte zeichnen sich aus durch sprachliche Brillanz, Witz und zeitlose Aktualität. In einer leichtfüßig-tiefgründigen biographischen Revue präsentiert der Hürther Kabarettist Martin Sommerhoff Chansons und Texte des unbequemen Zeitzeugen. Seit über 30 Jahren ist Martin Sommerhoff als "Handlungsreisender in Sachen gesunder Menschenverstand", als professioneller Kabarettist und Liedermacher im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. Er ist Meisterschüler der Kabarettistin Lore Lorenz und Kulturpreisträger der Stadt Hürth.

weitere Informationen: www.martinsommerhoff.de
Beginn: 20:00 Uhr

10.3.2017 - Christina Martin

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Experimentieren ist das Herzblut jedes Künstlers. Aber gelegentlich erleben sie Momente, in denen sich alles fokussiert  und unversehens haben sie die Tür zu einer unbegrenzten schöpferischen Zukunft aufgestossen. Christina Martin hat diesen Punkt auf ihrem fünften Album „It‘ll Be Alright“ erreicht, einer Sammlung von 10 Songs, mit denen die in Halifax lebende Singer/Songwriterin dort ankommt, wo ihre Musik immer hindeutete. Einen Ort, wo sich die Geister ihrer musikalischen Helden ganz ungezwungen unter die modernen Architekten des Pop-Rock mischen. „It’ll Be Alright“ ist bislang Christinas aussagestärkstes und zugänglichstes Album, das sich erfolgreich ihren vergangenen Kategorisierungen durch die Fachpresse entzieht. Ohne ihre Alternative Country- und Americana-Wurzeln zu verleugnen, taucht sie hier stärker in die Texturen von Pop und Rockmusik und schafft es so, ihre musikalische Persönlichkeit bis auf den Grund auszuloten. Das Brillante an diesem Album ist seine nahtlose Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Die Brücke dazwischen ist Martins Stimme, ein Instrument, eindringlich und unmittelbar zugleich, Eigenschaften, die auch wunderbar den textlichen Inhalt von „It‘ll Be Alright“ beschreiben.

weitere Informationen: www.christinamartin.net
Beginn: 20:00 Uhr

17.2.2017 - PICKUP THE HARP

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Homegrown Electro´coustic Blues

mit den Musikern Markus Knab (vocals, guitars, harp), Horst Andree (bass), Alexander Sessler (piano), Michael Schmid (vocals, harp) und Robert Burgert (drums): Eine treibende Slidegitarre, rhythmische, aber auch gefühlvolle Bluesharp-Soli, ein unglaubliches Piano und die schon fast „schwarze“ Stimme des Sängers formen den ursprünglichen, rauen Charakter der Band. Mit Eigenkompositionen, kreativen Klassiker-Versionen oder runderneuerten Traditionals gelingt es der Band immer wieder, das Publikum in die verrauchte Halbwelt der Spelunken der 30er Jahre in New Orleans zu entführen und durch moderne Grooves und Sounds  zurück ins Hier und Jetzt zu führen. Der universelle Gedanke des Blues wird gepflegt und weiter entwickelt. Liebe, Wut und was das Leben sonst noch ausmacht sind die Zutaten für eine musikalische Soul-Food, ein Delta- Gumbo, was wahrlich keinen kalt lässt. Das ist schon kein Retro mehr, das ist Tradition. Die Band ist in der Region bekannt und auch schon beim legendären FEST in der Günther Klotz-Anlage aufgetreten.

weitere Informationen: pickuptheharp.myportfolio.com
Beginn: 20:00 Uhr

10.2.2017 - Thilo Seibel

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Ein Mann – ein Jahr – ein Blick zurück
Der politische Jahresrückblick 2016

In diesem Jahr war irgendwie alles durchwachsen bis niederträchtig: Flüchtlingsdeal, Brexit, US-Wahlkampf, Regenfälle, und der Sommer fiel auf einen Mittwoch. Die zentrale Frage des Jahres dürfte jedoch sein: Ab wie vielen Terroranschlägen wird unser Grundgesetz zur Folklore, politisch so geachtet wie Heinz-Erhard-Abende? Schon nach zwei Anschlägen soll die Bundeswehr im Inneren mit Sandsäcken Islamistenfluten eindämmen und flüchtige Täter mit flugunfähigen Hubschraubern verfolgen dürfen. Aber es gibt auch wichtige sportliche Fragen des Jahres zu klären: Waren die seltsam verorteten Hände deutscher Fußballspieler bei der EM Teil des politischen Plans  Europa nicht zu dominieren oder hat der Bundestrainer das Stellungsspiel nach den Regeln der Eurhythmie gestaltet? Und wie lange hat IOC-Präsident Thomas Bach vor den Olympischen Spielen am Busen von Wladimir Putin gelutscht? Die großen und kleinen politischen Ereignisse, Randnotizen und die schillerndsten Zitate – kurz: alles, was in diesem Jahr war und was davon alles nicht wahr war – Thilo Seibel hat es sich für diesen Abend für Sie gemerkt. Darüber hinaus ist dies der einzige politische Jahresrückblick, in dem das Publikum mitbestimmen kann, was das Jahr einzigartig gemacht hat.

weitere Informationen: www.thiloseibel.de
Beginn: 20:00 Uhr

4.2.2017 - Biber Herrmann -ausgebucht-

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ist einer der authentischsten und wichtigsten Folk-Blues-Künstler in unserem Lande und darüber hinaus. Den traditionellen Blues spielt er mit einer Lebendigkeit, die Herz und Seele berührt. Seine eigenen Songs greifen den Blues auf und führen ihn weiter zu einer Musik, die ihre eigene Sprache, Färbung und Tiefgang gefunden hat. He‘s a real soul brother, und glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich rede.“ Kein Geringerer als der legendäre Konzertveranstalter Fritz Rau, der neben den Rolling Stones und Eric Clapton die ganze Welt-Elite des Blues, Rock und Jazz auf die Bühnen Europas gebracht hat, adelte den Songwriter und Gitarristen mit diesen Worten. Zu Recht, denn mit über 100 Konzerten pro Jahr zählt der Musiker zum festen Kern der europäischen Gitarrenszene. Ein vortrefflicher, musikalischer Leckerbissen. Auf verschiedenen Gitarren bringt der exquisite Singer/Songwriter seine Songs so gefühlvoll-elegant zum Schwingen, dass diese niemals in den sonst so verbreiteten Knödel-Blues abgleiten.

weitere Informationen: www.biber-herrmann.de
Beginn: 20:00 Uhr

27.1.2017 - Frl. Knöpfle und ihre Herrenkapelle -ausgebucht-

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Themawechsel

Vor zwei Jahren gastierte die Herrenkapelle erstmals in der Museumsscheune und zauberte eine begeisternde Show auf die Bühne. Diesmal bringen die beiden Herren auch ihr Frl. Knöpfle mit. Dabei kommt es zum kuriosen Aufeinandertreffen einer ausgelernten Fleischereifachverkäuferin und zweier hochvirtuoser Musiker. In diesem Spannungsfeld entspinnt sich ein temporeiches, amüsantes Wechselspiel der Gegenpole, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich genau deshalb zu einem köstlichen Miteinander fügen. In dieser Show verlässt die Kabarettistin Cordula Möhringer als Fleischereifachverkäuferin Frl. Knöpfle ihre Fleischtheke und entert die Showbühne. Im dauernden Dialog mit dem Publikum entspinnt sie dabei skurrile, facettenreiche Geschichten von Bügelautomaten, Metzgeryoga und verunglückten Flirtkursen. Dabei treibt sie dem Publikum dermaßen die Lachtränen in die Augen, dass schon so manche Dame nach der Vorstellung neues Make-up auflegen musste. Die Herrenkapelle, bestehend aus Reiner Möhringer (Gesang, Klarinette, Saxophon, Gitarre) und Uli Kofler (Klavier, Gesang, Akkordeon) zaubert dazu ein unglaublich vielschichtiges, hochvirtuoses musikalisches Spektrum mit Gänsehautgarantie und  Liedern voller Witz und Wahrheit auf die Bühne.

weitere Informationen: www.musicomedy.de

20.1.2017 - Marcus Jeroch

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Literarieté

Ein wenig schaut er aus wie ein dürrer Einstein, dem die Gedanken aus den Haaren stauben. Den Körper verschraubt in Schachtelsätzen, die Gliedmaßen in Rage, so tobt er mit Worten, als habe ihn die Muse einmal zu viel geküsst. Er wirbelt über die Bühne, wirft mit Worten und Bällen um sich, tauscht ihre Sinne, verstellt das Sagen, spielt mit Sprache wie ein Kind mit Spinnenbeinen. Ist das böse? Ist das Unschuld? Himmel, er reißt sie aus! Marcus Jeroch deutscht anders. Er taucht ein in Sprache bis zu Wahn und Tiefenrausch, dann plötzlich hockt er am Gestade der Worte, spielt mit ihrer Oberfläche, und doch – es plätschert Sinn. Er bietet ein Vergnügen der Querdenkerei, voll Nonsens und feinstens versteckter Philosophie. Da gibt es eine Menge zu hören, zu schauen und zu entdecken. Wobei nicht sicher ist, ob alle das gleich verstehen? Egal!  Es lebe der Unterschied. Und den gibt es reichlich bei Marcus Jeroch, durch die Vielfalt seiner Texte, den Reichtum seiner mal artistischen, mal ganz auf das Wort bedachten Darbietung.

weitere Informationen: marcusjeroch.de/
Beginn: 20:00 Uhr


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